Entstehung des AZCH

Alterszentrum ChestenbergDie Wildegger Fabrikantenfamilie Isler schenkte 1957 der Kulturgesellschaft Lenzburg die Villa Bünzegg mit der Auflage, darin ein Altersheim zu betreiben. Der am 6. April 1979 in Brunegg gegründete Verein Alterszentrum Chestenberg Wildegg konnte das Gebäude mit Umschwung übernehmen und Land dazu erwerben zur Errichtung eines Alters- und Leichtpflege-Heims. Im 1981 ausgeschriebenen Wettbewerb gewann das Projekt "PIZ" des Aarauer Architekten Fredy Buser den 1. Preis. Nach Jahren der Planung wurden 1984 von den Gemeindeversammlungen Brunegg, Holderbank und Möriken-Wildegg zusammen rund 5 Millionen als Baubeträge bewilligt. Verschiedene Vereine und die ref. Kirchgemeinde steuerten zusätzlich fast eine halbe Milllion bei und der Verein Alterszentrum Chestenberg selbst sammelte nochmals 361'000 Franken. Nach einer Bauzeit von rund zwei Jahren fand am 2. Mai 1987 die Eröffnung statt und das neue Heim mit 24 Einzelzimmern wurde in Betrieb genommen. Während der ganzen Zeit wurde der bestehende Heimbetrieb in der Bünzegg aufrecht erhalten.

In der nun frei gewordenen Villa Bünzegg wurden Alterswohnungen eingerichtet. Diese konnten im Frühjahr 1988 bezogen werden. Verschiedene Dienstleistungsangebote des Heims können ebenfalls beansprucht werden.

1996 genehmigte die GV des Vereins den Baukredit von Fr. 3'000'000 für einen Erweiterungsbau und Fr. 972'000 für den Dachgeschossausbau der Villa Bünzegg. Die Gemeinden mussten dazu keine finanziellen Beiträge entrichten. Am 8. November konnten die 15 neuen Zimmer dem interessierten Publikum im Rahmen eines Tages der offenen Tür präsentiert werden. Die Schlussabrechnung schloss Fr. 470'000 günstiger ab als im Kostenvoranschlag vorgesehen.

Alterszentrum Chestenberg, Anbau2001 wurde die Küche ausgebaut und modernisiert. Beim Eingangsbereich wurden Storen montiert. Dies dank einer Spende des Frauenvereins Möriken-Wildegg.

Durch die Vergrösserung auf 39 Betten erwies sich die bisherige Organisationsform als nicht mehr geeignet. Das AZCH ist zu klein, um eine eigene Führungs- und Infrastruktur finanziell abzudecken, wie dies unterdessen im Rahmen der Professionalisierung von Bund, Kanton und Krankenversicherung gefordert wird. Ab 2003 wurde deshalb die Leitung dem Führungsteam des Alters- und Pflegeheims Unteres Seetal in Seon übertragen.

Zusätzlich konnten dann zwei Ferienzimmer eingerichtet werden, die sich vor allem für kürzere Aufenthalte oder zum Schnuppern grossen Zuspruchs erfreuen.